:
 
Aktuelle Informationen


Einen kompakten Überblick zum neuen Drohnenregulativ finden Sie in unserem Drohnenfolder.

Ein kurzes Video informiert zu Registrierung und Drohnenführerschein.


Neues Europäisches Drohnenregulativ


Drohnenführerschein und Registrierung

Im Rahmen des Inkrafttretens der Verordnung (EU) 2019/947 kommt es zu umfassenden Änderungen für den Betrieb Drohnen. So wird für die "open Category" eine umfassende Registrierung sowie ein verpflichtender Online-Test eingeführt. Eine Bewilligung ist nicht mehr erforderlich.

Was ist neu in der Kategorie "open"?
 
  • EINFACHER
    Registrieren statt bewilligen lassen.
  • SCHNELLER
    Die Registrierung können Sie online in Echtzeit vornehmen. Statt bis zu zwei Wochen wie bei der Bewilligung dauert die Registrierung ein paar Minuten.
  • GÜNSTIGER
    Die Registrierung kostet 31,20 EUR – anstatt ca. 300 EUR. Der (verpflichtende) Online-Test und die Einschulung sind kostenlos!

Wesentliche Neuerungen der neuen Drohnenbestimmungen ab 31.12.2020
 
Die Registrierung ist von jedem Drohnenbetreiber einmalig für alle von ihm betriebenen Drohnen vorzunehmen. Dabei wird eine Registrierungsnummer vergeben, die der Betreiber auf allen von ihm betriebenen Drohnen anbringen muss. Es handelt sich um ein ähnliches System wie das Kennzeichen bei einem KFZ, nur dass pro Betreiber eine Kennung für alle von ihm betriebenen Drohnen zugewiesen wird und nicht für jedes Gerät eine Eigene. Ausgenommen von der Registrierung sind nur Drohnen, die leichter als 250g sind und keine Sensoren zur Erfassung persönlicher Daten (z.B. eine Kamera) haben.
 
Der Drohnenführerschein wird für alle Drohnenpiloten verpflichtend, die mit Drohnen mit einem Gewicht über 250g fliegen wollen. Dabei handelt es sich um einen Online-Kurs, der kostenlos auf dronespace.at von Austro Control zur Verfügung gestellt wird. Nach Absolvierung des Online-Trainings ist – ebenfalls online – ein Multiple Choice Test von 40 Fragen zu absolvieren. Bei positiver Beurteilung kann der Drohnenführerschein direkt selbst gespeichert bzw. ausgedruckt werden. Der Führerschein ist bei jedem Flug entweder elektronisch (etwa am Smartphone) oder in ausgedruckter Form mitzuführen.

NEWS

Drohnen erfolgreich einsetzen - Rahmenbedingungen, Use Cases und neue Chancen.
Drohnen in Österreich - Informationen zum sicheren Betrieb
Aktuelle Jobangebote

Wir verstärken unser Drohnen-Team und suchen einen Mitarbeiter für die Zulassung von Luftfahrzeugen – im Speziellen für Drohnen

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Worin liegt der Sinn einer EU-weiten Regulierung?
Um die Chancen der Technologie „Drohne“ nicht ungenützt zu lassen, gleichzeitig jedoch ein größtmögliches Maß an Sicherheit im Luftraum zu gewährleisten, hat die Europäische Union europaweit gültige Regelungen für die Drohnennutzung erlassen, die ab dem 31.12.2020 in allen Mitgliedsstaaten gelten.
Wo gilt das neue Regulativ?
Das neue Regulativ gilt in allen Mitgliedstaaten der EU.
Was ist neu?
Die neue EU-Drohnenverordnung unterteilt den Betrieb von Drohnen  in drei Kategorien. Nach Gewicht und Einsatzumgebung unterscheiden sie sich in open, specific und certified.
Die Kategorie 'open' ist für den Privatbetrieb relevant und umfasst 5 unterschiedliche Klassen von Drohnen:

Bis zu einem maximalen Abfluggewicht von:
  •  250 Gramm (C0)
  •  900 Gramm (C1)
  • 4 kg (C2)
  • 25 kg (C3 und C4)
Grundsätzlich definiert die Höhe des Risikos die Auflagen. Das bedeutet: Je schwerer die Drohne, desto größer der Abstand zu unbeteiligten Personen. In der Kategorie 'open' beträgt die maximal erlaubte Höhe 120 Meter und es muss stets eine direkte Sichtverbindung zur Drohne bestehen.
Ändern sich auch die Flugverbotszonen?
Nein. Mit dem neuen Regulativ wird sich an den bestehenden Flugverbotszonen in Österreich nichts ändern. In der Nähe von Flughäfen oder militärischen Einrichtungen etwa ist das Fliegen weiterhin nicht erlaubt. Mit der Dronespace-App der Austro Control können Sie sich jederzeit vergewissern, ob Sie in dem von Ihnen gewünschten Gebiet fliegen dürfen, oder nicht.
Muss ich auch im neuen Regulativ meine Drohne versichern?
Ja, die Versicherungspflichten bleiben aufrecht. Nehmen Sie dazu am besten Kontakt mit Ihrer Versicherung auf.
Wann treten die neuen Bestimmungen in Kraft?
Die Verordnung über die Vorschriften und Verfahren für den Betrieb von Drohnen gilt ab 31.12.2020. Für einige Bestimmungen gibt es aber Übergangsfristen. Vollständig anzuwenden ist die Verordnung ab 01.01.2023.
Ich habe eine Bewilligung, die noch bis Ende 2021 gültig ist. Muss ich mich trotzdem registrieren und den Online-Test machen?
Gültige Bewilligungen können auch nach Anwendbarkeit der EU-Verordnung weiterhin verwendet werden, sofern sich der Betreiber online registriert. Die Absolvierung eines Online-Kurses und der Online-Prüfung ist nicht erforderlich, wenn die Drohne im Rahmen der erteilten Betriebsbewilligung verwendet wird.
Woher weiß ich, in welche Kategorie meine Drohne fällt?
Wenn Ihre Drohne über ein CE-Marking verfügt, ist die Kategorie angegeben. Sollte Ihre Drohne über kein CE-Marking verfügen, sind die Gewichtsklassen wichtig. Eine guten Überblick zu Ihrer Orientierung finden Sie hier.
Meine Drohne hat keine CE-Kennzeichnung der erwähnten Klassen C0 bis C4. Kann ich sie trotzdem im europäischen Regulativ weiterhin verwenden bzw. benötige ich dann jedenfalls eine Bewilligung der Austro Control?
Wenn die Drohne in der Open Kategorie verwendet wird, ist hierfür eine Bewilligung der Austro Control nicht erforderlich. In der Übergangsfrist können auch Drohnen ohne CE-Kennzeichnung in der Open Kategorie verwendet werden, sofern gewisse Gewichtsgrenzen (bis 500 g für den Betrieb in A1, bis 2 kg für den Betrieb in A2, bis 25 kg für den Betrieb in A3) nicht überschritten und die Vorgaben der jeweiligen Kategorie eingehalten werden. Der Betreiber der Drohne muss sich lediglich online registrieren und sicherstellen, dass alle Drohnen-Piloten die notwendige Kompetenz aufweisen.
Darf ich meine alte Drohne in der Kategorie Open weiterhin fliegen?
Ja, aber Sie müssen einige Bestimmungen beachten. Grundsätzlich gilt die Übergangsfrist für nicht CE-klassenkonforme Drohnen und Selbstbauten bis 1.1.2023.
 
- Drohnen unter 500 g Startgewicht dürfen nicht über unbeteiligten Personen fliegen, gemäß Unterkategorie A1.
- Drohnen ab 250 g unterliegen der Verpflichtung zur Ablegung eines Fernpiloten-Kompetenznachweis (Drohnenführerschein). D.h. Sie müssen die kostenlose Online-Prüfung ablegen.
 
- Drohnen zwischen 500 g und 2 kg Startgewicht müssen 50 Meter oder mehr (horizontal) von Personen entfernt fliegen, und der Pilot muss eine Ausbildung gemäß Unterkategorie A2 absolvieren. Das bedeutet, dass Sie eine Präsenzprüfung bei Austro Control ablegen müssen.
 
Der Betrieb dieser Geräte kann auch nach diesem Datum in der Kategorie Open stattfinden, jedoch nur mehr in Open Unterkategorie A1 für Drohnen unter 250g bzw. A3 für Drohnen unter 25kg.
Meine Drohne hat weniger als 250 g, aber eine Kamera. Muss ich mich registrieren und den Test machen?
Ja, dann ist eine Registrierung jedenfalls notwendig. Sie müssen allerdings keinen Test absolvieren.
Meine Drohne hat mehr als 250g aber weniger als 900g Startgewicht. Muss ich den Test absolvieren? Oder reicht die Registrierung?
Ja. Sie müssen einen Online-Kurs sowie einen Online-Test absolvieren. Eine Registrierung ist ebenfalls notwendig. Vergessen Sie nicht an eine entsprechende Versicherung und das Anbringen der Registrierungsnummer an Ihrem Gerät.
Was bedeutet die Specific Kategorie?
Diese Kategorie ist für solche Drohneneinsätze vorgesehen, die eine oder mehrere Vorgaben der Kategorie OPEN überschreiten müssen (z.B. Flüge über 120 Meter, Fliegen außerhalb der Sichtverbindung). Die hierfür erforderliche Betriebsbewilligung muss von Austro Control eingeholt werden. Für den Antrag der Betriebsbewilligung muss vom Betreiber eine Risikobewertung des Einsatzes nach geltenden Vorschriften eingebracht werden.
Alternativ kann statt des Antrags eine Bekanntgabe ausreichend sein, wenn für den vorgesehenen Einsatz bereits eine Risikobewertung durchgeführt und als sogenanntes Standardszenario veröffentlicht wurde.
Wer über eine gesonderte UAS-Betreiberzegnis verfügt (Light UAS operator certificate, kurz LUC) kann innerhalb definierter Standardszenarien Flüge auch ohne Betriebsbewilligung durchführen.
Wichtig: Standardszenarien umfassen auch das Thema FPV-Racing, FPV Racer und FPV-Flug.
Was müssen Fernpiloten absolvieren, um in der Kategorie "specific“ eine Drohne fliegen zu können?
Bei einem Betrieb, der unter diese Kategorie fällt, hängt die Schulung von der Komplexität des Betriebs selbst ab. Wenn der Betrieb nicht in ein Standardszenario fällt, müssen Sie nach der Risikobewertung der nationalen Luftfahrtbehörde einen möglichen Schulungskurs vorschlagen. Austro Control bewertet in jedem Fall die Angemessenheit der Schulung, und wenn sie dies in der Betriebsgenehmigung bestätigt, wird die Schulung zur erforderlichen Schulung.

Wenn Ihr Betrieb in ein Standardszenario fällt, muss der Fernpilot:

•    über ein Zertifikat über theoretische Kenntnisse des Fernpiloten für den Betrieb unter Standardszenarien verfügen;
•    eine Akkreditierung für den Abschluss der praktischen Fertigkeit STS-01 besitzen.

Dazu ist das erfolgreiche Absolvieren der Online-Prüfung notwendig.
Wird das Kompetenzzertifikat für die Kategorie „specific“ europaweit anerkannt?
Ja, Schulungen, die in einem EASA-Mitgliedstaat durchgeführt werden, werden in allen anderen anerkannt.
Ich falle in die Kategorie "specific". Kann ich meine alte Drohne nach dem 31. Dezember 2020 fliegen?
Ja. Drohnen in der Kategorie "specific" benötigen keine Klassenkennzeichnung (außer wenn sie in einem Standardszenario betrieben werden).
Wann ist die Kategorie "certified" für mich relevant?
Die "certified" Kategorie ist für Drohneneinsätze vorgesehen, bei denen das vorliegende Risiko vergleichbar zur bemannten Luftfahrt ist. Diese Kategorie sieht eine Zertifizierung des Fluggerätes vor. Eine Zertifizierung ist jedenfalls notwendig, wenn das Fluggerät für den Personen- oder Gefahrenguttransport oder für den Flug über Menschenansammlungen genutzt wird.
Gilt die bei Austro Control abgelegte Prüfung im Gegenstand Luftrecht als Kompetenznachweis für Drohnen-Piloten gemäß EU-Regulativ?
Selbstverständlich kann der Prüfungsnachweis bis 01.01.2022 in Kombination mit einer gültigen Austro Control Betriebsbewilligung verwendet werden. Die Behörden in den Mitgliedstaaten können bereits erbrachte, gleichwertige Kompetenznachweise anerkennen bzw. in solche gemäß EU-Regulativ umwandeln. Da die in der EU-Verordnung vorgesehene Online-Theorieprüfung aber nicht nur den Bereich Luftrecht, sondern auch Themen wie Flugsicherheit, menschliches Leistungsvermögen, Betriebsverfahren, allgemeine Kenntnisse zu unbemannten Luftfahrzeugen, Versicherung sowie Datenschutz und Schutz der Privatsphäre umfasst, kann die Prüfung im Gegenstand Luftrecht mangels Gleichwertigkeit nicht als Kompetenznachweis gemäß EU-Regulativ anerkannt werden.
Welche Kenntnisse muss ich als Drohnenpilot nachweisen können?
Wer Drohnen über 250 Gramm Abfluggewicht pilotieren will, muss - zusätzlich zur Registrierung des Betreibers - einen Online-Lehrgang als mit anschließender Online-Prüfung (40 Multiple-Choice Fragen) absolvieren. Für Drohnen der Klasse C2 (zwischen 900 Gramm und 4kg), sowie nicht CE-klassenkonformen Drohnen bis zu 2kg, muss zusätzlich eine Theorieprüfung mit 30 Multiple-Choice Fragen abgelegt werden, wenn der Betrieb in der Open Unterkategorie A2 vorgesehen ist.
Kann man den Kenntnisnachweis auch ablegen, wenn man nicht als Betreiber registriert ist?
Die Registrierung ist für den Betreiber verpflichtend, der Kenntnisnachweis für den Piloten. Dies muss nicht zwingend dieselbe Person sein. Ist der Betreiber auch gleichzeitig der Pilot, muss beides vor Durchführung der Flüge vorliegen.
Werden die Fragen für den Drohnenführerschein europäisch harmonisiert?
Die Fragen der Kategorie "Open" werden innerhalb Europas mit den Mitgliedsstaaten harmonisiert. Aufgrund der individuellen Bedürfnisse der Mitgliedsstaaten kann es aber zu Abweichungen kommen.
Kann ich den Kompetenznachweis auch im europäischen Ausland ablegen, zum Beispiel in Deutschland?
Der Kenntnisnachweis für Piloten kann in jedem europäischen Land abgelegt werden und ist in allen Mitgliedsstaaten gültig. Jedoch kann die Registrierung als Betreiber nur im Mitgliedsstaat des Hauptwohnsitzes bzw. des Geschäftssitzes vorgenommen werden.
Gibt es Lernprogramme zum Fragenkomplex?
Vor dem Ablegen der Online-Prüfung ist ein Online-Training zu absolvieren, welcher die Inhalte der Prüfung abdeckt und selbstverständlich ebenso kostenlos verfügbar ist.
Ist die Überprüfung der österreichischen Registrierung bzw. der Kenntnisnachweise auch im Ausland möglich?
Ja, ein Datenaustausch zwischen Behörden ist für diesen Zweck eingerichtet.
Muss man sich im Ausland als Betreiber bzw. als Pilot ausweisen?
Ja, auch im Ausland muss man die jeweilige Bestätigung vorweisen können.
Wozu braucht es einen Drohnenführerschein?
Der Drohnenmarkt wächst schnell und es gibt immer mehr Drohnenpiloten in Österreich. Das verpflichtende Online Training und der obligatorische Test tragen zu mehr Sicherheit und weniger (potentiellen) Unfällen bei. Mit einem abgeschlossenen Kenntnisnachweis werden Sie sicherer im Umgang mit Ihrer Drohne.
Was kostet der Drohnenführerschein?
Der Drohnenführerschein ist kostenlos. Lediglich für eine eventuelle Registrierung als Betreiber fallen Kosten in der Höhe von 31,20 EUR an
Gibt es ein Mindestalter für den Drohnenführerschein?
Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein. (Achtung: Für Betreiber einer Drohne gilt ein Mindestalter von 18 Jahren)
Alternativ kann der Flug unter direkter Aufsicht eines entsprechend qualifizierten Fernpiloten stattfinden.
Welches Dokument erhält der Drohnen-Pilot nach Ablegung der Online-Prüfung?
Nach erfolgreicher Absolvierung der Online-Prüfung wird die Bestätigung digital zur Verfügung gestellt und kann abgespeichert und auch ausgedruckt werden.
Welche Informationen muss ich bei der Anmeldung angeben?
Sie müssen bei der Anmeldung zur Online-Prüfung Name, Anschrift und Geburtsdatum sowie eine E-Mail Adresse angeben. Die E-Mail Adresse dient Ihnen auch als Benutzename für Ihr Benutzerkonto. Der Kompetenznachweis wird nach Bestehen der Prüfung an diese E-Mail Adresse versandt. Bitte kontrollieren Sie bei der Eingabe, ob Sie alle Informationen korrekt und ohne Tippfehler angegeben haben. Eine nachträgliche Änderung der Daten ist nicht möglich!
Meine Daten für den Drohnenführerschein haben sich geändert – wie kann ich Änderungen vornehmen?
Sollten sich nach Anmeldung bspw. Ihr Name oder Ihre Adresse aufgrund von Heirat oder Umzug ändern, können Sie diese Änderung selbst nach Login vornehmen.
Warum kann ich mich nicht für den Drohnenführerschein anmelden?
Bitte überprüfen Sie, dass die von Ihnen bei der Anmeldung zur Prüfung gewählte E-Mail Adresse von Ihnen noch nicht benutzt wurde. Haben Sie sich bereits zur Prüfung angemeldet und möchten einen erneuten Versuch starten, benutzen Sie bitte die Login Funktion. Hier können Sie auch Ihr Passwort zurücksetzen. Eine neuerliche Anlegung eines Prüfungslogins ist mit einer bereits belegten E-Mail Adresse ist nicht möglich.
Was kostet die Prüfung für A2?
Die Prüfung für Kategorie A2 wird als Präsenzprüfung bei Austro Control vor Ort durchgeführt. Es fallen hier Kosten in der Höhe 14,40 EUR an.
Welche Drohnen müssen ab 31.12.2020 registriert werden?
Im neuen EU-Regulativ ist eine Registrierung von den einzelnen Geräten nicht vorgesehen. Die Registrierungspflicht besteht jedoch für den Betreiber (= eine juristische oder natürliche Person, die ein oder mehrere unbemannte Luftfahrzeuge betreibt oder betreiben will). Der Betreiber erhält nach erfolgreicher Registrierung eine Registrierungsnummer, die er auf allen von ihm verwendeten Drohnen anbringen muss. Das kann auch ganz unkompliziert durch händisches Beschriften der Drohne passieren.
Eine Registrierung ist vor dem Betrieb folgender Drohnen erforderlich:
  • Betrieb von Drohnen ab 250 g
  • Betrieb von Drohnen (auch unter 250 g), die bei einem Aufprall auf einen Menschen eine kinetische Energie von über 80 Joule übertragen können (sog. „High-Speed-Drohnen“)
  • Betrieb von Drohnen (auch unter 250 g), die mit einem Sensor, der personenbezogene Daten erfassen kann, ausgerüstet sind.
Das bedeutet, dass vor dem Betrieb von Geräten, die mit einer Kamera ausgestattet sind, immer eine Registrierung des Betreibers erfolgen muss (ausgenommen sind nur Geräte, die unter die „Spielzeug-Richtlinie“ der EU fallen).
Müssen sich auch Betreiber von Drohnen unter 250 g registrieren?
Der Betreiber von Drohnen unter 250 g muss sich registrieren, wenn
  • die betriebene Drohne mit einem Sensor ausgerüstet ist, der personenbezogene Daten erfassen kann (also alle Drohnen mit Kamera, ausgenommen sind nur Geräte, die unter die „Spielzeug-Richtlinie“ der EU fallen).
  • die betriebene Drohne bei einem Aufprall auf einen Menschen eine kinetische Energie von über 80 Joule übertragen kann (sog. „High-Speed-Drohnen“).
Muss auch die DJI Spark registriert werden?
Da das Gerät über 250 g wiegt, muss sich der Betreiber einer solchen Drohne registrieren.
Muss auch die DJI Mavic Mini registriert werden?
Die Drohne wiegt zwar unter 250 g, ist jedoch mit einer Kamera ausgestattet, weshalb sich der Betreiber eines solchen Gerätes registrieren muss
Gilt als Grenze für die Registrierungspflicht das Gewicht der Drohne oder die Bewegungsenergie?
Betreiber von Drohnen ab 250 g müssen sich zukünftig jedenfalls registrieren. Eine Registrierungspflicht gilt jedoch auch für Betreiber von Drohnen unter 250 g, die bei einem Aufprall auf einen Menschen eine kinetische Energie von über 80 Joule übertragen können (sog. „High-Speed-Drohnen“) und für Betreiber von Drohnen, die mit einem Sensor ausgestattet sind, der personenbezogene Daten erfassen kann (z.B. mit einer Kamera).
Ist eine Registrierung auch notwendig, wenn eine Drohne nur auf dem eigenen Grundstück betrieben wird?
Ja. Für die Registrierungspflicht kommt es nicht darauf an, wo die Drohne betrieben wird.
Wie sieht es mit der Registrierung von selbstgebauten Drohnen aus?
Für selbstgebaute Drohnen gelten die gleichen Regeln wie für CE-klassenkonforme. Bei dem Betrieb folgender Drohnen ist eine Registrierung des Betreibers erforderlich:
- Drohnen über 250 g
- Drohnen unter 250 g mit einem Sensor zur Erfassung persönlicher Daten (z.B. Kamera)
- Drohnen unter 250 g, welche eine kinetische Energie von über 80J übertragen können („High-Speed Drohnen“)
Ist eine Versicherung bei der Registrierung immer mitzuschicken?
Unterlagen zur Versicherung sind bei der Registrierung nicht vorzulegen, die Nummer der Versicherungspolizze ist jedoch während des Registrierungsvorgangs anzugeben.
Ist eine Versicherung für eine DJI Mavic Mini/DJI Mavic Air erforderlich?
Ja. Für den Betrieb beider Drohnen gilt die Registrierungspflicht und somit benötigt man auch eine ordnungsgemäße Versicherung.
Wie muss die künftige Kennzeichnung beschaffen sein, genügt zum Beispiel die Anbringung der Registrierungsnummer mittels wasserfestem Filzstift?
Die Registrierungsnummer muss vom Betreiber gut sichtbar auf allen seinen Geräten angebracht werden, die Form bleibt dem Betreiber überlassen. Verfügt das Gerät über ein System zur Fernidentifizierung, ist auch hier die Registrierungsnummer einzugeben.
Bei vorbildgetreuen Drohnen ist das Anbringen der Registrierungsnummer innerhalb der Drohne erlaubt. Bevorzugt sollte hier das zugängliche Akkufach verwendet werden.
Kann man sich auch registrieren, wenn man keinen Drohnenführerschein hat?
Die Registrierung ist für den Betreiber verpflichtend, der Kenntnisnachweis für den Piloten. Dies muss nicht zwingend dieselbe Person sein. Ist der Betreiber auch gleichzeitig der Pilot, muss beides vor Durchführung der Flüge vorliegen.
Welches Dokument erhält der Betreiber nach erfolgreicher Registrierung?
Nach der Registrierung wird die Bestätigung digital zur Verfügung gestellt und kann abgespeichert auch ausgedruckt werden.
Wer darf meine Registrierungsinformationen überprüfen?
Zur Überprüfung berechtigt sind alle Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes und Austro Control.
Wie lange sind die Registrierungsdaten gültig?
Die Registrierung bleibt für 3 Jahre aufrecht und muss danach erneuert werden
Wie schaut die Registrierungsnummer aus, kann man von der Nummer auf das Bundesland oder den Bezirk des Angemeldeten schließen?
Nein, aus der Registrierungsnummer sind keine persönlichen Daten ersichtlich, lediglich das Land der Ausstellung kann abgelesen werden.
Ich bin 16 Jahre alt, kann ich mich als Drohnen-Betreiber registrieren?
Das Mindestalter für die Registrierung als Drohnen-Betreiber ist 18 Jahre. Ab 16 Jahren darf man grdsl. als Drohnenpilot fungieren, die Registrierung muss dann allerdings eine volljährige Person (zB der Erziehungsberechtigte) durchführen.
Muss ich eine DJI Mavic Mini/DJI Mavic Air registrieren und/ oder versichern?
Ja. Beide Drohnentypen sind registrierungspflichtig und damit müssen Sie diese Drohnen auch versichern.
Warum muss ich mich registrieren?
Sämtliche Bestimmungen des neuen EU Regulativ sollen zu größtmöglicher Sicherheit in der Luft und auf dem Boden beitragen. Die Registrierung von Drohnenbetreibern ist hier ein wesentlicher Schritt, um sicherzustellen, dass nur Personen mit entsprechenden Kenntnissen Drohnen betreiben.
Wo kann ich mich registrieren?
Die Registrierung ist hier möglich.
Wie lange ist die Registrierung gültig?
Ihre Registrierung ist drei Jahre lang gültig, danach muss sie erneuert werden.
Gibt es ein Mindestalter für die Registrierung?
Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein.
Was kostet die Registrierung?
Die Kosten belaufen sich auf 31,20 EUR.
Ich habe mich mit falschen Daten registriert - wie kann ich Änderungen vornehmen?

Eine nachträgliche Änderung der Daten ist nicht möglich. Bitte überprüfen Sie daher bei der Eingabe, ob Sie Ihre Daten korrekt eingegeben haben.

Welche Daten werden bei der Registrierung erhoben?
Es werden Name, Anschrift, Geburtsdatum und Mailadresse, Telefonnummer und die Nummer der Versicherungspolizze erhoben. Bitte kontrollieren Sie bei der Eingabe, ob Sie alle Daten korrekt eingegeben haben - eine nachträgliche Änderung der Daten ist nicht möglich!
Welche Browser und Browsereinstellungen werden für die Registrierung empfohlen?
Für den Registrierungsprozess verwenden Sie bitte einen der folgenden Browser:
  • Chrome
  • Firefox
  • Edge
  • Safari
Stellen Sie außerdem sicher, dass Cookies, JavaScript und Pop-ups während dem Registrierungsprozess erlaubt sind.
Wie muss die Kennzeichnung des Geräts mit der Registrierungsnummer im Fall von vorbildgetreuen Flugmodellen aussehen?
Die Registrierungsnummer muss vom Betreiber gut sichtbar auf allen seinen Geräten angebracht werden, die Form bleibt dem Betreiber überlassen. Bei vorbildgetreuen Drohnen ist das Anbringen der Registrierungsnummer innerhalb der Drohne erlaubt. Bevorzugt sollte hier das zugängliche Akkufach verwendet werden.
Wird es Ausnahmen zum Kompetenznachweis geben, zum Beispiel für den Modellflugbetrieb in Vereinen?
Modellflug kann ohne Bewilligung im Rahmen der "Open" Kategorie durchgeführt werden (zB in der Unterkategorie A3), dann ist auch die Absolvierung des Online-Kurses und -Tests erforderlich. Alternativ kann der Betrieb von Flugmodellen im Rahmen von Modellflugvereinen erfolgen, wenn diese eine Bewilligung bei Austro Control beantragen.
Wie wird bei kurzfristigen Aufenthalten von Besucher außerhalb der EU umgegangen (zB bei Modellflug-Wettbewerben)?
Der Betrieb von Drohnen innerhalb der EU ist künftig nur mit Registrierung des Betreibers und entsprechendem Kompetenznachweis des Piloten möglich. Das gilt auch für einen kurzfristigen Aufenthalt von Betreibern aus Drittstaaten